Obwohl ich bereits seit 2007 in Ebensee zu Hause bin, spiele ich erst seit den Sommermonaten 2013 regelmäßig in der Pfarre Ebensee. Musikalisch bietet die noch sehr junge, nämlich erst 2012 erbaute Pirchner Orgel in der Pfarrkirche Ebensee mit ihren 25 Registern doch einiges an Möglichkeiten. Für mich ist die Orgel aber auch ein Stück Heimat. 1996 – 1997 war die 1995 erbaute Pirchner Orgel in Mils bei Hall/Tirol meine ständige Übungsorgel auf der ich mich auch auf meine Salzburger Zeit vorbereitete. Von 2003 – 2006 war ich als Hauptorganist an der evangelischen Auferstehungskirche Innsbruck tätig, die ebenfalls eine Pirchner Orgel beherbergt (erbaut 1996).Die Ebenseer Orgel gehört neben Seewalchen, Vorau und Weitra zu den letzten größeren Instrumenten aus dem Hause Pirchner. Seit 2015 arbeitet OBM Martin Pirchner alleine und führt nur mehr kleine Neubauten, Reparaturen und Wartungen durch.

Disposition der Pirchner Orgel:

I. Hauptwerk C – g“‘:   II. Schwellwerk C – g“‘:   Pedal C – f:
Bourdon 16′ Geigenprincipal 8′  Violonbaß 16′
Principal 8′ Coppel 8′  Subbaß 16′
Gamba 8′ Salicional 8′  Ovtavbaß 8′
Flauto 8′ Octav 4′  Bourdon 8′
Octav 4′ Dulciana 4′  Octavbaß 4′
Flöte 4′ Gemshorn 2′  Bombarde 16′
Quinte 2 2/3′ Mixtur IV 1 1/3′  Trompete 8′
Superoctav 2′ Trompete harmonie 8′
Mixtur IV – V 2′ Tremulant
Cornett V ab g0 8′
Koppeln:
II/I
I/P
II/P